Interview-Spezial mit Max Hake: Was schützt eigentlich vor chronischem Schmerz?
Shownotes
In dieser Folge des Knochenjob Podcasts hat Klaas sich seinen Kollegn Max Hake eingeladen. In dieser Episode drehen wir die Perspektive einmal um: Statt nur danach zu fragen, was chronische Schmerzen verstärkt, schauen wir auf das, was Menschen möglicherweise schützt und ihnen hilft, trotz Schmerzen körperlich aktiv und funktionell zu bleiben. Eine aktuelle Scoping Review hat 79 Studien ausgewertet und dabei psychologische, soziale, körperliche und lebensstilbezogene Schutzfaktoren identifiziert. Besonders häufig taucht dabei ein Faktor auf: Selbstwirksamkeit. Aber auch Bewegung, Schlaf, Bewältigungsstrategien, Akzeptanz, Kraft und Beweglichkeit spielen eine Rolle. Was bedeutet das für die Osteopathie? Und wie können wir in der Praxis den Blick weg vom reinen „Was ist kaputt?“ hin zu „Was hilft diesem Menschen?“ lenken? Es gibt viele praxisrelevante Erkenntnisse und Tipps aus Klaas' und Max' Praxis.
Studie zur Folge:
Protection from Chronic Musculoskeletal Pain: A Scoping Review. Eur J Pain. 2026 Moore et al.
Kurse mit Klaas und Dennis:
Sportosteopathische Ansätze und Techniken - Ein Kurs von und mit Dennis Jacobs
Dry Needling + Fancy Stuff im Oktober im Südwesten
Kurs mit Judith Weisz: Faszien-Meridiane-Emotionen
30% Rabatt für dein Mikrobiom mit STECHMANN30
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Transkript anzeigen
00:00:00: Am Anfang stand der Knochenemittelpunkt.
00:00:02: Aus Os,
00:00:03: dem Knochern und Partors dem Leid formte AT Still im neunzehnten Jahrhundert das Wort
00:00:08: Osteopathie.
00:00:09: Heute –
00:00:10: circa einhundertfünfzig Jahre später ist die Osteopatie in aller Munde!
00:00:14: Das, was sie für Körper hat, entwickelt
00:00:16: sich aber stetig weiter.
00:00:17: In diesem Podcast sitzt du an einem Tisch mit zwei Folgotherapeuten
00:00:21: die dich mitnehmen in ihre Welt
00:00:23: der Osteopathie
00:00:24: vom Nerdtalk bis zur Anekdote mal mit Hand und Fuß, mal Pimal-Daumen Aber immer mit Herz.
00:00:30: Du bist auf Osteopathie-Visite
00:00:32: mit Klaus und Dennis Und
00:00:33: dieser Podcast heißt Knopf & Job.
00:00:44: Herzlich Willkommen im Knochenjau Podcast.
00:00:47: Heute Spezialvariante Claes Stechmann mit Maximilian Max Haake.
00:00:53: Max, herzlich willkommen zum Knochanjo Podcast!
00:00:55: Du warst bereits zweimal dabei als es um das Thema Summer School ging?
00:00:59: Exakt.
00:01:00: Moin, Claes.
00:01:02: Ja genau, Thema Summer Skool.
00:01:05: Das waren ja zwei Podcasts wo wir quasi die Summer School einfach nur so ein bisschen dargestellt haben gemeinsam mit Ole.
00:01:11: Heute darf ich in anderer Funktion angehen, ich bin quasi der Daniel Ersatz.
00:01:14: Genau du bist der Dennis Ersatz.
00:01:16: genau das ist ja so ein bisschen das Thema ein bisschen Spritzigkeit hier reinzubringen.
00:01:21: Ja wir beide haben zusammen die Osteopathie Bank gedrückt.
00:01:25: Wir waren zusammen in der Ausbildung und dazu gehörte auch Dennis neben vielen anderen tollen Menschen damals mit dabei.
00:01:31: Und irgendwie... kam ich damals auf diese Idee mit der Summer School und dich konnte ich damals dafür begeistern.
00:01:39: Und jetzt waren wir ja dieses Jahr im zweiten Jahr bereits, Ole hatten wir dann irgendwann mit dazu ins Brot geholt was eine gute Nummer war.
00:01:44: er als lokaler Eckernförder ist halt einfach gold dafür gewesen dass wir das da lokal organisieren können.
00:01:53: absolut genau.
00:01:56: Dein Ding ist ein bisschen Osteopathie und Training, Aktivität, aktive Bewegungen.
00:02:01: Und du hattest die schon mehrfach dafür ausgesprochen, dass... Naja das du mit mancher Darstellung der Osteopatie wie das so manchmal war oder so wie wir das jetzt hier so zeitgenössisch darstellen in Deutschland oder Europa, dass du damit so manchmal deine Schwierigkeiten hast?
00:02:17: Und das du vor allen Dingen findest, dass Aktivitet in die Osteopotie mit reingewogen gehört.
00:02:22: Also aktive Bewegung, vielleicht nennen wir es Übung, vielleicht nennt man es Sport oder was auch immer.
00:02:27: Aktive Osteopatie.
00:02:29: Hands-off Osteopathie.
00:02:31: und auf das Hammer School hattest du auch ein paar richtig gute Gedanken dazu.
00:02:34: Und ich fand das halt, dachte ich so Max!
00:02:36: Das ist mein Junge!
00:02:37: Das sind ziemlich coole reflektierende Sachen zum Thema Osteopardie.
00:02:42: Zum Besten gegeben.
00:02:43: Ihr hattet den Workshop am letzten Tag wo es um Selbstregulation atmung Hands-off, wie war eure Workshop Beschreibung?
00:02:52: nochmal?
00:02:53: Da fragst du mich jetzt was die exakte Beschreibungen waren glaube ich.
00:02:58: Beyond Hands On, so war der Workshop Name und ich glaube da unterstand selbst Regulation durch atembasierte Bewegungsinterventionen.
00:03:09: Deswegen konnte ich es mir nicht
00:03:10: merken.
00:03:11: Ziemlich komplex auch hochtramt.
00:03:14: am Ende des Tages haben wir das ja untergebrochen auf nur drei Übungen, die wir so angeboten haben.
00:03:21: Ja und wie du schon sagtest mein Teil bestand unter anderen Daveln dass ich auf meines Erachtens Missstände innerhalb der Osteopathie eingegangen bin unter anderem das Wording oder wie wir uns verkaufen usw.
00:03:37: Und für heute habe ich mir ein bisschen mehr Diplomativ vorgenommen als beim Workshop.
00:03:42: Gab es ein bisschen Feedback?
00:03:45: Also mein Feedback kennst du ja.
00:03:47: Ich fand's gut.
00:03:50: Was hat mir gut getan?
00:03:52: Ja, sehr gut auf jeden Fall!
00:03:54: Bei uns ist eigentlich Platz dafür... Wir holen ja gerne unterschiedliche Menschen mit rein ins Boot und dass unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Darstellungen der Osteopathie hier auch ihren Platz haben.
00:04:03: Und deswegen darfst du dich gerne diplomatisch ausdrücken.
00:04:05: Du darfst dich aber auch gerne normal ausdrückten.
00:04:08: Mal schauen wo die Reise geht.
00:04:09: Genau, mal gucken wo die Reise hingeht.
00:04:10: Wir hatten uns das vorgenommen und zwar wollten wir uns mal eine Studie anschauen.
00:04:14: Ich dachte damals als ich diese gesehen hatte... ...die ist nämlich relativ neu von April.
00:04:20: es ist ein Thema was halt auch so zu deinen Sachen passt ebenso diese Aktivität.
00:04:25: Es geht um muskuliskeletal Schmerz oder es geht um Schmerzen bei Patienten Und welche Sachen den helfen damit es denen besser geht.
00:04:35: Die Studie heißt Protection from Chrono-Kill Normal.
00:04:40: Protection from chronic musculoskeletal pain, a scoping review.
00:04:44: Die ist im April, zwanzig Jahrzehnte erschienen im European Journal of Pain also neu gutes Journal und das sind Barry Moore et al.
00:04:55: Das sind alles Forscher aus Australien und ich weiß nicht ob du das noch so aus der Physik kennst bei uns damals immer so Boah Australien.
00:05:02: die machen richtig gute Forschung Sachen, die wirklich interessant sind.
00:05:07: Richtig praxisbetreffend und auf einem guten wissenschaftlichen Niveau aber halt auch nicht zu abgehoben sondern so aus der Praxis für die Praxis
00:05:15: ungefähr.
00:05:16: Und was das Schöne daran ist, es ist ein großes Review, so ein Scoping-Review.
00:05:22: Die haben ziemlich viele Studien mit eingeschlossen und die schauen halt eben nach Faktoren.
00:05:28: ja... Was schützt die Leute davor?
00:05:30: Die Schmerzen haben und vor allen Dingen diesen muskuloskeletalen Schmerz.
00:05:34: Was schützen sie davor?
00:05:35: dass es richtig schlecht wird, dass die ernsthafte Probleme kriegen, Ja, wie soll man sagen entgleist das halt aus einem akuten Schmerzen?
00:05:44: richtig chronischer fieser behandlungsresistenter schmerz wird.
00:05:47: und da haben die mehrere faktoren gefunden Die damit korrelieren also die leute die bestimmte fakturen aufweisen.
00:05:54: Da kommen wir später noch mal drauf was dass so für typische fakturen sind.
00:05:58: die Haben in der regel weniger einschränkungen um alltag.
00:06:00: Die haben eine niedrigere schmerzz Stärke Und die können ihr leben einfach besser leben.
00:06:06: So.
00:06:08: Ansonsten ist es ja so in dieser Schmerzforschung die letzte Zeit häufig gewesen, dass man guckt okay welche Faktoren sind negativ.
00:06:15: Also welche Fakten führen dazu das man katastrophisiert?
00:06:19: Dass der schmerz chroniziert und da weiß man seit langer zeit solche Sachen wie Depression zum Beispiel mehrere Schmerzwerte schlechte Selbstwirksamkeit usw.. da weiß man, dass das halt mit was Negativen zusammenhängt korreliert und hier wurde halt noch mal drauf geguckt.
00:06:36: Was sind denn die positiven Faktoren?
00:06:37: Und was können wir da erkennen?
00:06:38: Was können wir vielleicht auch bestärken bei unseren Patientinnen und Patienten?
00:06:42: und was in der Studie jetzt so vielleicht nicht in der Überschrift steht aber was vielleicht in der überschifft stehen könnte wäre ein bisschen diese alte Nummer von der Salutogenese.
00:06:55: Das ist ja so ein bisschen so.
00:06:55: der alte Begriff des Altes Schlagwort dafür Ist gut und wie können wir vielleicht Gesundheit finden?
00:07:03: So habe ich das ein bisschen verstanden.
00:07:04: Die Autoren nehmen das Wort Salotogenese auf jeden Fall auch in den Mund oder schreiben auch in dem Artikel drüber, aber das finde ich so ganz gut diesen Artikel aus dieser Perspektive sich so ein bisschen anzugucken.
00:07:14: Ja klar, witzigerweise sind das auch die Dinge, die du gerade genannt hast, die ich mir als interessant aus dieser Studie herausgepickt habe und zwar erstmal dieser salotogenetische Gedanke der da irgendwie durch die Blume zu lesen ist, oder sowas wie Landwirt.
00:07:31: Der definitiv seinen Platz innerhalb der Osteopathie hat und das halt einfach dieser Perspektivwechsel stattfindet weg von Faktoren zu suchen die den menschlichen Körper krank machen sondern hinzu was für Faktore spielen in einer Rolle damit wir uns trotz chronischer Schmerzproblematik besser fühlen?
00:07:58: Das ist natürlich ein äußerst osteopathischer Gedanke.
00:08:02: Ja, warum denn genau?
00:08:07: Unser großer Meister, den zitiere ich jetzt hier, Eddie Still hat gesagt das ist Aufgabe des Osteopathen Gesundheit zu finden, Krankheit finden kann jeder und super häufig bemüht aber am Ende des Tages also ich weiß nicht wie viele Dozenten, Dozierende uns diesen Satz um die Ohren gehauen haben, aber wirklich mit Leben zu füllen.
00:08:31: Diesen Satz oder den auch in die heutige Zeit zu transportieren und therapeutisch zu bemühen.
00:08:41: tatsächlich ich weiß nicht ob das wirklich immer stattfindet
00:08:44: Ja ne?
00:08:45: Das denke ich nämlich auch, es gibt ja so viele gute alte Zitater von Still und... Ich habe mich hier viel damit beschäftigt mit verschiedenen Leuten drüber gesprochen.
00:08:52: Ich glaube das ist ganz schwer zu verstehen was er so damit meinte Und es ist immer so.
00:08:59: das Ding der Zeit wie du jetzt aussagtest also die Zeit von Still war eine ganz andere wir mit ganz anderen Erkrankungen zu tun.
00:09:05: damals ging's soviel um Infekterkrankung Epidemien, was sie damals alles hatten, lebensbedrohende Krankheiten.
00:09:14: Heutzutage so dieses Riesenthema des chronischen Schmerzes oder der chronischen dauerhaften Einschränkungbinderung.
00:09:21: ein großes Thema.
00:09:22: und ja, was meinte er damit mit dem Gesundheit finden?
00:09:27: Und wie du schon so richtig sagtest es geht dir auch so ein bisschen darum zu gucken Was ist das Kontemporäre?
00:09:34: Genössische.
00:09:34: Und da spielt das glaube ich sehr gut mit rein, weil das ja auch so ein Zeitgeist-Ding ist Patienten in die Aktivität mit reinzubringen.
00:09:44: Hundertprozentig der Big Player in dieser Studie ist die Selbstwirksamkeit?
00:09:49: Ja ganz genau!
00:09:50: Das können wir von Anfang an gleich spoilern.
00:09:54: Das große Ding ist die selbst Wirksamkeit.
00:09:56: also die Autoren haben das in verschiedene Kategorien unterteilt welche Faktoren damit reinspielen.
00:10:01: größter Punkt ist die Kategorie Psyche und da der mit Abstand größter unter Punkt ist die Selbstwirksamkeit.
00:10:08: Das muss man einfach sagen, zack fertig.
00:10:12: Einschränken könnte man sagen, die schauen halt eben nach Korrelation also nach Synagismen, wie sagt man das funktionellen Zusammenhängen dabei?
00:10:21: Also man könnte jetzt auch irgendwie sagen Leute, die wenig Schmerz haben, die haben auch viel Selbstwirksamkeit.
00:10:26: Leute, Die sehr starken großen einschränkende Schmerzen haben aufgrund von was auch immer Den Feld ist halt auch schwerer Selbstwirksamkeit zu sehen und sich zu erarbeiten.
00:10:35: Das könnte man so hinstellen, dennoch ist das halt einfach klar, Selbstwirksamkeit ist assoziiert mit weniger Einschränkungen trotz Schmerzen.
00:10:46: Wir sind ja keine Wissenschaftler wir dürfen ja auch interpretieren
00:10:49: Das dürfen wir.
00:10:50: Wir können daraus ja für uns auch unter anderem den Schluss ziehen, das gegebenenfalls wenn wir nach Ursachen suchen für chronische Schmerzen, wir natürlich dann auch bei eben diesen Rahmenbedingungen schauen sollten und dürfen... Und wir schreiben uns als Osteopathen auf die Fahne dass wir ursächlich arbeiten, dass wir noch der Ursache suchen und dann sollte zumindest der Blick auf die äußeren Umstände unter denen der Mensch, der bei uns auf der Behandlungsbank liegt sein Leben führt gerichtet sei.
00:11:22: Ja genau so Selbstwirksamkeit.
00:11:25: was verstehst du denn unter Selbstwirksomkeit?
00:11:27: Weil es ist ein abgedroschener Begriff Selbstwirksamkeit.
00:11:32: darum geht das ja auch in unserem Job also in die in der Rolle eines Therapierenden dass das ja Job ist oder eine Tätigkeit, die auch Selbstwirksamkeit auch schafft.
00:11:43: Also wenn ich meine Patienten behandle und den geht's besser und alle sind happy dann ist das für mich ja auch Selbstwirksamkeit so ungefähr.
00:11:48: Ich mache was mit dem ich zufrieden bin.
00:11:50: aber wie sollen wir das verstehen?
00:11:52: im Bereich von Thema Schmerz also wenn du selber betroffen bist?
00:11:56: Also ganz einfach gesagt verstehe ich das häufig Du hast Schmerzen und du hast es selber in der Hand die Schmerze in den Griff zu kriegen Durch Wasser
00:12:07: rummern Genau und ich glaube das ist auch Teil des Textes in der Studie, dass man nicht komplett handlungsunfähig sich fühlt wenn man Schmerzen hat.
00:12:19: Selbstwirksamkeit... Ich schreibe mir das auf die Fahne, dass ich das in meiner Praxis fördere.
00:12:27: Ich glaube es kann schon eine Form von Selbstwirksamkeitserfahrung seitens unserer PatientInnen sein, dass sie einfach mal eine alternative Behandlungsmöglichkeit ergreifen.
00:12:38: Selbst den Weg zum Osteopathen auf sich nehmen, selbst Geld in die Hand nehmen und dann auf der Bank einfach mal anders behandelt werden und dadurch erfahren das es ihnen eventuell besser geht.
00:12:48: Das ist eine Form von Selbstwirksamkeitserfahrung.
00:12:51: Ich finde... Nur wir sollten halt, wenn wir jetzt ja sogar wissen das so etwas eine große Rolle spielen kann uns diesen Faktor noch mehr zu Nutze machen und Selbstwirksamkeit auch wirklich noch mehr und noch größer erfahren lassen.
00:13:08: Wirklich erfahren lassen nicht der einzige Weg.
00:13:13: aber mein Weg in der Praxis ist da unter anderem dass ich die Menschen auch was machen lasse.
00:13:19: dass es unbedingt Musst ist in meiner Praxis, dass es Hausaufgaben gibt.
00:13:24: Dass die Menschen natürlich auch Education erfahren also das der Aufklärung stattfindet warum es wichtig ist, dass sie selbst Dinge in die Hand nehmen und selbst ihr Problem attackieren.
00:13:44: In dem Fall nur ein Medium, das quasi oder einen Guide der quasi die Menschen an die Hand nimmt und ihnen sagt was sie gegebenenfalls machen können.
00:13:55: Und damit know how zur Seite steht.
00:13:58: Genau ich fand es sehr gut was du gesagt hast dass du auch so bisschen differenziert hast.
00:14:02: also einerseits natürlich wirklich die Aktivität.
00:14:04: Die Menschen müssen selber in die Puschen kommen Sie müssen selber erfahren Dass sie ihren Schmerz auch beeinflussen können durch ihren Lebensstil oder ihre Aktivitäten Aber auch das, was wir sowieso eh schon machen und was man jetzt unter klassisch osteopathischer Behandlungen versteht hier in Deutschland oder allgemein.
00:14:22: Die Patientin legt sich hin, wir drücken ziehen drum herum und es geht ihnen hoffentlich im Anschluss besser.
00:14:27: Eigentlich ja eher sowas passives.
00:14:29: man kann es aber auch so ein bisschen verpacken als was selbstwirksamkeitsförderndes.
00:14:32: das hast du ja schon gesagt.
00:14:33: einmal die investition.
00:14:35: Die ich mache ich recherchiere ich nehme zeit auf mich ich nehme geld auf mich.
00:14:39: also weiß man ja auch wenn man was rein investiert dass das auch eine hilfe sein kann, aber dann halt eben auch das behandlung setting hat so zu schaffen dass da was bei rauskommt.
00:14:47: und ich nutze das dann ganz gerne so wenn man halt im dieses klassische gucke vorher, ich mache ein paar Tests.
00:14:54: Wobei tut es weh wie doll ist der Schmerz?
00:14:56: Wo sitzt das?
00:14:57: und so weiter.
00:14:58: dann in der Behandlung zwischendurch oder spätestens am Ende zu gucken per retest.
00:15:03: Wie fühlt sich die Bewegung jetzt an?
00:15:04: Fühlt es sich besser an und dass sie halt sehen.
00:15:06: okay Es geht mir besser Ich kann jetzt bestimmte Bewegungen besser ausführen Und dass das halt so man sagen ja wie du sagst medium Oder ein kleines Vehikel ist um zu gucken.
00:15:18: ok Jetzt kann ich da selber wieder besser rangehen mich selber besser spüren.
00:15:23: Und das kombiniert mit Aktivität und vielleicht auch, also einerseits ist das Thema mit den Übungen natürlich gut dass die Hausaufgaben machen aber halt was auch ein großer Block in dieser Studie ist so dass das Physische ... und auch der Lebensstil, also halt die alltäglichen Arbeiten.
00:15:41: Wie gut kann ich meine Hausarbeit machen?
00:15:43: Wie gut können mit den Enkelkindern spielen... wie gut kann sich im Garten irgendwie rumwühlen oder so,... dass man da nicht nur auf spezielle Übungen guckt, sondern wirklich auf das Alltagsgestehen.
00:15:55: Früher hat man immer so schön ADLs gesagt.
00:15:58: Was ist das Activities of Daily Life?
00:16:00: Ich glaube, das ist nach wie vor ein
00:16:02: Physiodeig.
00:16:03: Das ist ein Physio-Ding ja!
00:16:05: Gut ist aber genau richtig.
00:16:08: Ja, absolut.
00:16:08: Du sollst dich natürlich in den alltäglichen Arbeiten im Garten und wie du schon sagtest irgendwie am Boden mit den Enkelkindern sein oder sowas nicht irgendwie maximales eingeschränkt fühlen sondern du solltest die körperlichen Ressourcen und Kapazitäten haben das auch einfach ohne dass es dich unglaublich viele Kapaziten kostet oder Kompetition von Löten sind solltest du einfach dein Leben leben können.
00:16:31: ja dazu gehört einfach auch so was platt ist wie Stärke.
00:16:37: Ja, genau.
00:16:39: Stärke, Kraft auch wirklich.
00:16:40: Ich bin stark
00:16:41: sehr.
00:16:42: Alleine weil wir der Schwerkraft ausgesetzt sind und so weiter.
00:16:45: Und ohne muskuläre Kapazitäten fühlst du dich auf diesem Planeten nicht wohl!
00:16:52: Ja, das stimmt.
00:16:54: Lass uns da bei der Kategorie einmal reingucken.
00:16:56: ich würde zwar später gerne nochmal weiter auf das physiologische eingehen weil da gibt es auch noch richtig viele coole Faktoren.
00:17:01: aber wirklich das Thema Kraft also eine Oberkategorie die sie in der Studie hervorgehoben hatten war das Physische also Kraft.
00:17:09: als an erster Stelle steht da Kraft dann so funktionelle Sachen Gehfähigkeit körperliche Leistungsfähigkeit auf jeden Fall auch ... und der Bewegungsumfang Range of Motion zum Beispiel, das sind so Faktoren die da auf jeden Fall mit reinspielen... ...und genannt werden oder häufig untersucht werden.
00:17:27: Ist ja auch so in solchen Reviews.
00:17:28: je häufiger was untersucht wird desto wahrscheinlich ist es dass das eine Signifikanz hat in diesen ganzen Studien.
00:17:35: Ja und so diese Sachen, das sind ja auch alles Aspekte die heutzutage betont werden in dieser ganzen funktionellen Medizin.
00:17:44: Gesundheitsoptimierung, longevity kann man es auch nennen.
00:17:47: Du brauchst Kraft du brauchst vor allem in deiner späteren Lebensphase auch Kraft.
00:17:52: wir alle trainieren gerne machen viel Sport wenn wir jung sind aber man müsste es eigentlich sein ganzes Leben lang durchziehen gerade auch den älteren Semestern dass man darauf wirklich vom profitiert kräftig zu sein Kraft zu haben.
00:18:05: Ich glaube, diese große oder eine der größten Korrelationen die es gibt mit Lebenserwartung ist ja die Handkraft.
00:18:11: also wie kräftig du deine Hände zusammendrücken kannst.
00:18:14: Wenn du im Seniorenstadion bist, je stärker deine Handdrückkraft ist desto weiter ist seine Lebenserwaltung.
00:18:20: doch so ungefähr Wie gesagt, klassische Korrelation.
00:18:24: Man kann jetzt nicht unbedingt davon ausgehen dass wenn du deine Handkraft trainierst jeden Tag das du dann automatisch länger lebst.
00:18:29: aber ne?
00:18:30: Wenn dir die Kraft schwindet und du da nicht mal einen ordentlichen knackigen Händedruck hast... Dann ist dein Leben statistisch kürzer.
00:18:40: Man könnte auch einfach sagen daran drückt sich einfach gesamtkörperliche Stärke unter anderem aus.
00:18:45: Das ist doch mal ein bisschen besser ausgedrückt.
00:18:46: Genau, das ist eine ganz gute Anikator dafür!
00:18:48: Ich nutze das so in meiner Praxis, ich dokumentiere je nachdem wie regelmäßig ein Patient kommt.
00:18:53: also zu mir kommen auch manche jetzt von der Art Personal Training relativ regelmäßig und mich dokumentiert zum Beispiel wie lange sie hängen können.
00:19:04: Also einfach nur passives Hanging an einer Klimzzuchstange.
00:19:07: Das mache ich mit Patienten jeden Alters.
00:19:13: Die ziehe da für mich raus, ob wir eine Progression hier stattfinden lassen oder eben nicht.
00:19:20: Das lässt sich daran ablesen.
00:19:22: Hast du noch mehr Tests?
00:19:26: Handkraft ist ja so ein Ding.
00:19:27: Es gibt also verschiedene Sachen.
00:19:29: in der Studie wurden auch so Sachen getestet wie dieser... ... ten Meter Walk Test, also zehn Meter.
00:19:35: Wie schnell kann man zehn Meter gehen?
00:19:36: oder timed up and go?
00:19:38: Wie gut kann ich vom Stuhl aufstehen?
00:19:41: Sechs Minuten Gehstrecke und so weiter.
00:19:42: das ist natürlich für unsere Praxis ein bisschen schwierig.
00:19:44: aber es gibt ja auch sowas wie gut wenn man sich im Schneider sitzt, wie gut kann nicht dabei hochkommen.
00:19:51: Das ist glaube ich auch so'n beliebter Test um zu gucken...
00:19:54: Ja
00:19:56: genau, genau!
00:19:57: Oder wie viele Liegestütze kann man machen usw.
00:20:00: oder Atemkapazität.
00:20:02: Ja, hast du dann noch andere Tests?
00:20:03: Weil das finde ich ganz cool.
00:20:04: Wie du das so machst und... Also
00:20:05: ich kann das jetzt nicht mit irgendwelchen Studien unterfüttern, also... Ich bin nicht der große Studieleser, Klassen.
00:20:11: Also mich hat das schon vor einer Herausforderung gestellt, mich in so eine Studie reinzuarbeiten weil... ...ich nicht täglich meinen Matcha trinke und dann sechzig Minuten Journaling betreibe sondern... andere Dinge zu tun haben.
00:20:23: Das
00:20:23: war nichts für uns!
00:20:25: Deswegen kann ich dir nur sagen, was ich mache oder was ich gerne nutze und ich nutze eigentlich für nahezu alle Menschen bei mir, Baby ist mal ausgeschlossen die ich ja auch behandle Bewegungstests.
00:20:40: also wie beweglich sind die Menschen?
00:20:42: Dann nehme ich globale Bewegungs-Tests so etwas wie ein Fingerbodenabstand.
00:20:51: Ich gucke mir eine Kniebeuge an.
00:20:56: Wie kommt die Leute tief runter in die Hocke?
00:20:58: Den gucke ich mir auch noch mal als Split-Variante an, weil ich da ganz viele biomechanische Informationen rausziehe.
00:21:05: was geht nicht.
00:21:07: und das sind Bewegungstests, die ich unter anderem nutze.
00:21:11: und was ich auch sehr gerne mache ist mir aufzuschreiben wie schwer trauen sich die Menschen zu heben.
00:21:19: Also das mache ich sehr gerne.
00:21:24: Ich hatte jetzt drei Wochen Urlaub, aber kurz vor meinem Urlaub habe ich eine Patientin da gehabt mit sehr aktiven Patienten, pensioniert also Ende sechzig die ganz viel Sport macht.
00:21:37: dieser Training und Aerobikurse, Yoga und so.
00:21:40: und sie hat mir gesagt sie hat zu Hause ja auch Handeln, also ihr könnt es ja auch Krafttraining machen.
00:21:43: und dann diese einen bis zwei Kilo Erobekante, diese Mitte sind die Silikonüberzüge, die so jeder irgendwo jede Mutter zu Hause hat.
00:21:54: Und sie dachte, dass sie damit Krafttraining betreiben kann und ich habe die einfach von Therapieeinheit zur Therapie-Einheit einfach zum Ende der Sitzung immer mehr erheben lassen.
00:22:08: Die dann am Ende einfach mal zwei Dreißiger Kettelbälls hochgehoben hat.
00:22:12: Das ist auch wieder eine sehr schöne, wo wir da wieder zurückkommen können.
00:22:18: Selbst Wirksamkeitserfahrung dass ich unter sechzig Kilo die ich ja durchaus halten kann vom erst auch nur für eine Wiederholung und hochheben kann nicht gleich Einbreche mein ganzes System Ja einbricht.
00:22:34: also sowas nutzt sich gerne.
00:22:35: ich lasse die Leute einfach mal schwer heben.
00:22:39: Okay, ja.
00:22:40: Gute Idee.
00:22:41: Das entspricht auch so ein bisschen in meinem naturell ... Ich habe zwar jetzt nicht so viele Trainingsgeräte in der Praxis, damit man das gut machen könnte aber dass man halt die Leute auch konfrontiert und mit schwerer oder stärkeren Reizen mal arbeiten lässt.
00:22:58: Was ist das für eine Erfahrung?
00:23:02: An diese Patientin zurückdenkt hat sich das nicht zugetraut.
00:23:05: Die dachte sie, das geht nicht!
00:23:09: Selbst wenn die in dieser Therapiesitzung nichts anderes von mir bekommen hätte als... ...die Aufforderungen hebt jetzt diese Kettelbälls hoch.
00:23:19: Wenn sie nur das gemacht hätte, geht die schon mit einem anderen Mindset raus aus der Praxis, als ihr reingekommen ist.
00:23:30: Das
00:23:30: ist selbst Wirksamkeitserfahrung wie sie im Buch
00:23:33: steht Auf jeden Fall.
00:23:35: Du betontest ja auch immer ganz gerne und da unterscheiden wir uns in unserer Interpretation aus der Partie, dass du auch denkst, du bist wirklich nur... Dass du gar nicht heilen kannst?
00:23:43: Dass sich der Patient quasi nur selber heilen kann so ungefähr?
00:23:46: Und wir sind Ein Hebel, der dabei hilft.
00:23:50: Maximal ein Hebel.
00:23:51: Vielleicht wirklich nur derjenige, der daneben steht und das Ganze so ein bisschen koordinieren kann weil wir mehr Know-how haben.
00:23:57: Wir haben mehr Wissen über den menschlichen Körper Über Dinge wie sie im Zusammenhang stehen Und natürlich auch eine grundsätzliche Idee oder vielleicht ein Modell zur Verfügung dass wir anwenden können und das müssen wir halt auf Am Ende so einfache Maßnahmen wie möglich runterbrechen, dass unser Gegenüber das uns dafür bezahlt und uns dafür bucht profitiert.
00:24:23: Ja sehr gut die Idee
00:24:27: Und das heißt ja am Ende des Tages nicht was auch mein Thema ist ein Thema wo wir beide glaube ich auch Uns nicht hundertprozentig einig sind.
00:24:36: Ich bin nicht der Meinung dass wir unsere Hände komplett weglassen sollten von den Menschen So wie gesagt die Hände aufzulegen und unsere Händen zu benutzen.
00:24:42: unsere Händer können tolles und vieles.
00:24:44: Und spielen bei dem Faktor psychosozial wahrscheinlich auch eine immens große Rolle, ja wir können damit sehr viel erreichen.
00:24:56: also wir sollten uns meiner Meinung nach nicht dieser Fähigkeit mit den Händen Dinge positiv zu beeinflussen.
00:25:06: was auch immer wir mit unseren Händemachen berauben
00:25:10: finde ich auf jeden Fall auch.
00:25:14: Ja, alles klar.
00:25:16: Wir sollten uns nicht darauf beschränken.
00:25:20: Ja, auf jeden Fall!
00:25:20: Guter Punkt.
00:25:22: Hast du zu dem Thema Füßes?
00:25:25: Hast du dazu noch mehr Aspekte, die dir da jetzt so besonders wichtig sind für diese Kategorie?
00:25:30: Sonst würde ich gerne nochmal auf die weiteren Kategorien der Studie schauen, wo es auch noch einiges zu gibt...
00:25:39: Füßes.
00:25:40: Wir können natürlich tief reintauchen, aber das ist ja nicht Ziel der heutigen Podcast-Folge sozusagen.
00:25:48: Natürlich
00:25:48: sind wir auf physischer Ebene ganz viele Aspekte besonders wichtig Grundsätzlichkeiten oder sogenannte Basics die mir für alle Menschen in meiner Praxis wichtig sind und so gut es geht funktionieren sollten.
00:26:05: Also wir haben mich... Wir haben da schon mal drüber gesprochen Wir sind Basisfunktion wichtig.
00:26:11: Was soll auf physischer Ebene funktionieren?
00:26:16: Teil eines osteopathischen Modells sollte meines Erachtens sein, dass wir eine Idee davon haben.
00:26:23: Wir brauchen ja Referenzen und wir müssen irgendwie überlegen wo wollen wir denn unser Gegenüber hinbekommen damit es sich physisch besser fühlt?
00:26:30: und da brauchen wir eine Referenz was muss der überhaupt können?
00:26:33: Und das heißt am Ende des Tages müssen die Menschen bei uns in der Praxis auf diesem Planeten existieren können?
00:26:39: und was sind die grundsätzlichsten Fähigkeiten, die möglichst ohne Kompensation machbar sein sollten.
00:26:50: Das ist atmen und gehen und stehen also Luft rein und raus zu bekommen, ohne dass es anstrengend ist und der Schwerkraft auf dem Planeten zu widerstehen,
00:27:00: Ja, das ist so ein bisschen dein persönliches Grundmodell der Osteopathie.
00:27:04: Das
00:27:05: habe ich mir nicht ausgedacht und in meiner Art von Osteopathie integriert.
00:27:12: Du betontest auch mal die Biomechanik aber hat es etwas anders als wir in der Osterpartie.
00:27:17: Voll!
00:27:18: Die Biomechaik ist super wichtig.
00:27:19: Ich habe über das Tiefeintauchen in Biomechaniken meines Erachtens viel besseres Verständnis vom großen Ganzen und von zusammenhängigem ähnlichen Körper erlangt.
00:27:33: Ja, genau auch interessant weil Biomechanik in der Zeit lang ja so sehr unbeliebt war oder aktuell auch irgendwie so ist ne?
00:27:40: So Biomekanik?
00:27:41: Nö wir wollen lieber über Neuromodulation sprechen Wir wollen lieber mehr psychosoziale Faktoren sprechen.
00:27:48: Aber
00:27:49: das eins schließt
00:27:51: das andere nicht aus Und ohne Biomechaik geht es nicht.
00:27:53: wie du schon sagst Es ist Schwerkraft Planet Und Biomechanik, Belastung, Entlastung, solche Sachen spielen eine Rolle.
00:27:59: Das können wir uns jetzt nicht einfach auch wegwünschen nur weil wir jetzt irgendwie mega kognitive Wesen aktuell sind.
00:28:06: Ich sage nicht dass das jeder so machen muss wie ich aber wir müssen ja jeder unseren Weg finden irgendwie Zugang zu dem zu erlangen was wir behandeln dem endlichen Körper und der ist ziemlich komplex.
00:28:21: Wir können uns nicht in jedes kleinste Detail reinarbeiten und versuchen, jeden einzelnen Prozess den wir vielleicht am Ende des Tages noch gar nicht verstanden haben weil die Komplexität so massiv ist beeinflussen.
00:28:34: Und deswegen habe ich mir die Biomechanik rausgepickt, die mir dann einfacheren Zugang verschafft.
00:28:40: Ja genau!
00:28:42: Das finde ich auch gut.
00:28:43: Einen Aspekt zu haben, eine Schiene wo man irgendwo reingerät in eine bestimmte Richtung und darüber kommt man dann halt in die Tiefe und kann auch noch wieder auf andere Aspekte gucken.
00:28:51: Und ja das finde ich mir gut so in der persönlichen Entwicklung als Behandler, als Therapeut.
00:28:59: Ja sehr schön!
00:29:01: Lass uns doch nochmal auf die weiteren psychischen Faktoren gucken.
00:29:04: wie gesagt größter Faktor war Selbstwirksamkeit aber auch weil es halt am meisten ein Studien untersucht wird.
00:29:09: ansonsten war auch das Thema Resilienz Und das finde ich manchmal auch nicht so leicht in der Abgrenzung, Resilienz, Selbstwirksamkeit und so weiter.
00:29:17: Aber auch Positivität und Optimismus.
00:29:22: Und Optimismus zum Beispiel finde ich persönlich immer sehr wichtig.
00:29:27: Ich hatte das eine Zeit lang angefangen zumindest zu dokumentieren dass sich immer am Ende einer Behandlung möglichst ehrlichen Optimismus verbreitet habe.
00:29:38: Dass ich gesagt habe Ich bin sehr optimistisch, dass das Problem in den Griff zu kriegen ist.
00:29:43: Dass wir das besser kriegen so sei es jetzt ein Schulterproblem, Knieproblem, Schwindel was auch immer.
00:29:47: so wenn ich so einen Eindruck hatte okay das ist ein Ding wo wir jetzt hier etwas tun können vielleicht weil wir es auch in der ersten Behandlung schon verbessern konnten.
00:29:56: darum mache ich das ja auch immer was ich vorhin sagte test retest oder halt weil ich den Eindruck kriege das wird was und so und ich hätte dann halt immer eine Zeit lang verfolgt ok er hat dass so, ich hätte das ein bisschen statistisch auswerten können sollen dürfen.
00:30:11: Dass man guckt ob das noch mal zusätzlich einen positiven Einfluss hat, Optimismus zu schüren weil darüber über Optimismus, über positiv ist herangehen denke ich können die Leute auch wieder zu mehr Aktivität und zum besseren Lebensstil führen ... was ich auch für eine sehr wichtige Aufgabe in der Osteopathie halte, weil wir haben irgendwie einen gewissen Status.
00:30:33: Also vielleicht liegt es ja auch an der persönlichen Entwicklung oder an der Erfahrung... aber ich selber sehe mich mit meinem Status als Osteopat... die Leute nehme ich viel, viel ernster und viel wichtiger als ich damals als Physio unterwegs war.
00:30:49: Ich bin jetzt auch dann sieben, acht, zehn Jahre gealtert in der Zeit, viele Erfahrungen gesammelt habe auch viel mehr Zeit,... ...aber die Leute hören mir besser zu als damals.
00:30:58: So ungefähr.
00:31:00: Und das halte ich für wichtig, sei es jetzt der Lebensstil, sei ist die Ernährung, sei is jetzt der Schlaf, sei iß dass sie sich wieder mehr trauen dürfen und so weiter.
00:31:08: aber da sehe ich definitiv auch ein Hebel diesen Optimismus zu schüren, Positivität Selbstwirksamkeit
00:31:14: usw.
00:31:15: Ja hundertprozentig da müssen wir uns unserer Rolle einfach auch bewusst sein.
00:31:22: Menschen kommen ja zu uns weil sie unter anderem ratlos sind und weil sie nach Hilfe suchen ... nach etwas suchen, wo dran sie sich klammern können und das müssen wir anbieten.
00:31:38: Zumindest in der Art und Weise wie wir kommunizieren.
00:31:42: Wir dürfen durchaus Optimismus ausstrahlen, wie auch immer das aussieht.
00:31:46: Wording ist ganz wichtig also was für Wörter benutzen wir?
00:31:51: Da bin ich auf der Summer School ja unter anderem auch drauf eingegangen.
00:31:55: Mir ist zum Beispiel... sogar sehr, sehr wichtig das wir beim Thema Resilienz.
00:32:02: Ich finde gar nicht dass wir... auch das habe ich mir selber ausgedacht, dass wir darstellen sollten und dafür stehen sollten, dass unser Körper ja resilient ist sondern er ist sogar noch eine Stufe mehr als das.
00:32:16: Er ist ja sogar antifragiel.
00:32:18: so wenn wir unserem Körper Dinge zumuten ihnen anstrengen Krafttraining ist ein gutes Beispiel dafür, dann wird er sich daran anpassen.
00:32:29: Das ist eine größere Fähigkeit als ausschließlich dem Ganzen wieder stehen zu können sondern unser Körper wird sich mit der Zeit diesen Reizen die wir im Aussetzen anpassen und das dürfen wir auch gerne unseren Patienten erklären.
00:32:44: Also Education muss stattfinden.
00:32:46: ich sage manchmal die Patienten gehen bei mir auch wenn sie oft zu mir kommen durch eine Art von Schule.
00:32:52: Sie lernen was über ihren Körper, sie lernen aber auch etwas darüber wie im Großen und Ganzen.
00:33:00: Der männliche Körper funktioniert, was die Adaption stattfindet usw.
00:33:07: Vor und vor Los Function.
00:33:12: Da sind wir immer wieder mit in der Osteopathie dran.
00:33:14: Genau!
00:33:15: Deswegen hat mich diese ganze Studie klar, es ist einfach... Ich zögere die ganze Zeit.
00:33:23: Ich habe eure letzte Folge, glaube ich gestern gehört und da hast du das mit Anglizismen angesprochen.
00:33:27: aber wir können...
00:33:29: Lass es raus!
00:33:30: Ich lass es alles raus.
00:33:32: Wir können doch so etwas, so eine Erkenntnis auch wenn es nur Korrelation keine Kausalität ist, die in dieser Studie dargestellt wird, das können wir doch für uns ohne.
00:33:44: Das ist doch wie gemacht für uns als Osteopathen?
00:33:47: Ja auf jeden Fall.
00:33:52: Und da kommen auch noch so andere Aspekte mit rein, auch die soziale Unterstützung.
00:34:03: Da frage ich mich manchmal auch wie unsere Rolle ist in der Studie.
00:34:08: Es geht ja ganz oft um Patient- und Therapeutbeziehung.
00:34:11: das ist ja ein Thema.
00:34:13: In der Studie ging es aber mehr um Familie, soziales Umfeld und so weiter.
00:34:16: Und der socioökonomische Status halt auch irgendwie.
00:34:20: Aber um nochmal auf diese Rolle einzugehen von der du auch gesprochen hattest... Du schickst seine Patienten durch eine Art Schule oder die lernen was über ihren Körper mit dazu.
00:34:28: Lernen was über die Funktionen lernen sich zu spüren.
00:34:32: Und ja Patiententerrapeutbeziehung das ist halt auch ein großes Thema.
00:34:36: Womit ich persönlich immer so'n bisschen Hardere oder wie soll ich das sagen?
00:34:42: Ich finde es immer schwierig herauszufinden, was ist so das Richtige.
00:34:47: Wie ist das richtige Level an Nähe, wie ist das richtige Level an Abstand, an Autorität vielleicht oder auch überhaupt nicht an Autorität sondern halt ein sehr stark... Jetzt muss ich auch... Humbleness, also da fällt mir das deutsche Wort immer nicht für ein Anzurückhaltung oder an Bescheidenheit irgendwie.
00:35:08: Das ist so eine Sache die ich sehr interessant finde, sehr wichtig finde.
00:35:11: So meine Rolle und die Beziehungen zu unserem Patienten.
00:35:14: Und wie nah soll es sein?
00:35:15: Oder wie distanziert möchte ich das auch irgendwie haben?
00:35:18: Weil ich möchte ja nicht bester Freund sein mit meinem Patient Ich möchte halt mal ein Medium, ein Hebel sein Ein Therapeut quasi der den hilft
00:35:29: Und das ist ja auch nicht nur etwas, was wir uns überlegen müssen.
00:35:32: Das ist ja super individuell.
00:35:34: also ich weiß nicht du bist sogar noch länger dabei als ich aber seit fünfzehn Jahren behandle ich Menschen und mittlerweile weiß ich dass es da welche bei gibt die wollen mein bester Freund sein und andere wollen mit mir am liebsten eine Stunde lang gar nicht reden.
00:35:51: Da darf ich mich natürlich auch für meine Erfahrung mit einfließen lassen, dass sich das Versuche einzuschätzen.
00:35:57: Inwiefern lässt dieser Mensch das denn überhaupt zu?
00:36:00: Dass ich jetzt hier Beziehung zum Aufbauen beziehungsweise wie möchte der den gegebenenfalls, dass diese Beziehungen zwischen uns aussieht?
00:36:08: also da gibt es ja nicht das eine Erfolgsrezept.
00:36:13: Nee ganz sicher nicht!
00:36:14: Das ist sehr bunt.
00:36:15: Genau die einen duzen und die nächsten siezen mich.
00:36:20: Ich tu zu Pauschal alle.
00:36:24: Muss ich auch gut einschätzen, ob das gewollt ist von der anderen Seite?
00:36:27: Ich fahre damit aber eigentlich ganz gut und ja... Genau.
00:36:33: also ganz individuell müssen wir das Hand haben.
00:36:35: Aber eine gute Beziehung sollte so oder so auf jeden Fall hohen Stellenwert haben innerhalb unserer Behandlung.
00:36:41: Ja genau Je nachdem wie man fragt, ist das vielleicht die Hauptkomponente auch?
00:36:46: Das behaupten ja auch einige.
00:36:48: Gerade eher so einen therapeutischen Bereichen wo es um die Psyche geht aber auch in unser Metier.
00:36:55: Ist bestimmt
00:36:55: besseren Einfluss auf dein Gegenüber wenn dein Gegenbericht mag?
00:37:01: Ja!
00:37:02: Da stimmt.
00:37:04: Deswegen können sich hier Rogen immer so eine Aroganz gönnen.
00:37:06: Eine
00:37:07: Arschgesichtigkeit weil sie halt eh nur dann im OP-Bereich
00:37:10: arbeiten soll.
00:37:11: Da können Sie auch eine Scheibe von dieser Studie, da können Sie sich das auch mal durchlesen.
00:37:16: Ja, auf jeden Fall!
00:37:19: Nächstes ist nämlich... Es passt perfekt auf unsere Osteopatie aber es ist eigentlich für diesen ganzen Bereich für alle Menschen die mit muskuloskeletalen Beschwerden zu tun haben.
00:37:27: Absolut.
00:37:31: Ich persönlich beschäftige mich die letzte Zeit immer sehr viel mit dem Lebensstil und das wurde hier auch nochmal hervorgehoben Und dazu gehören dann solche Sachen auch wie Schlaf, weiterhin Aktivität.
00:37:43: Also jetzt nicht nur so reine Parameter wie Kraft range of motion und so weiter sondern die allgemeinen Alltagsfunktionen und halt auch so gesundheitsorientiertes Verhalten Könnte man ja manchmal auch den Eindruck kriegen, heutzutage wollen sich alle gesund ernähren.
00:37:59: Man weiß aber eigentlich auch dass das nur für so eine wie soll man sagen obere Schicht geht oder für Leute die dafür Kapazitäten haben sich mit der Gesundheit zu beschäftigen.
00:38:08: Die meisten Menschen verhalten sich eher nicht so gesundheitsorientiert könnte man sagen sonst hätten wir vermutlich nicht so das Problem mit Übergewichte mit Epidemien die diverse chronische Erkrankungen und so.
00:38:19: Aber das versuche ich auch mal mit reinzubeziehen.
00:38:20: also ich persönlich musste an meinem Schlafverhalten arbeiten.
00:38:25: Das ist auch nach wie vor ein Projekt, wo ich weiter daran arbeiten muss und das habe ich auch so ein bisschen entdeckt für meine Patienten.
00:38:32: Und da gibt es ja auch einige Studien in der Osteopathie, dass Osteopathien positiv im Einfluss auf den Schmerz hat.
00:38:37: Da weiß man auch, dass es viele Korrelationen gibt von schlafmangel und chronischem Schmerzen unter guten Schmerzoch.
00:38:47: Und ja, das sind auch so Sachen die ich halt eben auch nutze.
00:38:49: Dass man halt schaut okay wie kann ich besser schlafen?
00:38:52: Wie kann ich darauf eingehen?
00:38:54: Wie können wir eine sogenannte Schlafhygiene gestalten und wie nutze ich das um meine allgemeinen Aktivitäten zu stärken?
00:39:04: Darf auch Standardbestandteil einer jeden anderen Niese sein Ohne, ich sage mal pauschal.
00:39:12: Ich bin kein Ernährungsberater aber wir ernähren sie sich denn so und wie schlafen Sie?
00:39:18: natürlich auch die Frage Glauben Sie dass Ihr Verhalten ihr Lebensstil Einfluss auf ihre Beschwerden hat usw.
00:39:27: Ja okay das ist ein
00:39:28: bisschen selbst Reflexion fördern
00:39:31: ja das fragst du dann so explizit
00:39:34: Z.B.
00:39:37: profite, die arbeite ich dabei immer ab in Bewegungsverhalten, S-Verhalten ohne wie gesagt das nicht therapeutisch angehe.
00:39:47: Ich gebe schon mal ein Ernährungstipp so aber der ist dann auch eher oberflächlich und dann auch immer mit dem Satz verbunden den ich eben sagte ich bin kein Ernährungsberater.
00:39:55: Aber ja alleine dass in die Perspektive des Patienten zurück und der Patientin um eventuell dort auch ein wenig Einfluss zu
00:40:07: haben.
00:40:08: Ja, interessant!
00:40:09: Ich frag das nicht in einer anderen Nese, halt ich aber für eine sehr gute Idee?
00:40:13: Ich hab das immer während der Behandlung so... Das habe ich hier im Podcast auch schon öfter erwähnt dass sich also diese Zeit die wir mit unseren Patienten haben dafür Nutze zu gucken ok wo kriege ich denjenigen so zu fassen, dass er an seinem Lebensstil vielleicht ändert.
00:40:30: So in dieser Selbstreflexion, dass sie sagen ah okay ja sehen Sie?
00:40:32: Sie haben doch jetzt... wie ging es Ihnen als Sie jede Woche Sport gemacht haben?
00:40:36: oder wie ging das Ihnen als sie keine Ahnung gefastet hat und man eine Darmkuh gemacht hat oder darauf geachtet hatten mehr Gemüse zu essen oder so.
00:40:44: Ja mir ging's eigentlich besser aber irgendwie habe ich es wieder schleifen lassen.
00:40:47: Und das ist diese Reflektionsprozess der glaube ich notwendig ist weil Thema Ernährung hatten wir auch.
00:40:52: häufiger wird unterschiedlich bewertet, wie wichtig das ist.
00:40:56: Aber wenn man ganz aus der praktischen Erfahrung heraus ist es wichtig... Man kann sich auf jeden Fall sehr schlecht ernähren und das kann ja wirklich nur unser Patient dann selber machen.
00:41:05: Da können wir nicht daneben stehen und mit dem zusammen eine Runde kochen.
00:41:10: Wie es vielleicht in der Nährungsberatung gemacht wird, das liegt halt wirklich in der eigenen Hand.
00:41:13: Es ist gut
00:41:13: zu ernähnen, aber auch schwer!
00:41:15: Es gehört ganz viel dazu.
00:41:17: also du brauchst um dich gut zu ernehren, auch einfach finanzielle Ressourcen
00:41:21: so.
00:41:21: gute Produkte leisten zu können, ist auf jeden Fall etwas was kostspielig ist und du brauchst Zeit um selbst zu kochen.
00:41:32: Wenn wir davon reden dass eine gute Ernährung sich unter anderem so darstellt das wir so wenig Convenience-Produkte wie möglich zu uns nehmen und das Produkt am Ende selbst verarbeiten oder so unverarbeitet wie möglich zur uns nehmen ja dann kostet es auch Geld.
00:41:50: Das kostet Geld und Zeit auf jeden Fall.
00:41:52: Also das ist auch ein Faktor, den ich in der ganzen Revue vermisst habe.
00:41:57: Wo steht denn da eigentlich die Bildung?
00:41:58: Aber die Bildungen... Die steht überall.
00:42:05: Ja scheiße!
00:42:06: Na ja gut.
00:42:08: Lass uns da nicht hingehen, das ist zu komplex.
00:42:12: Genau.
00:42:12: Auch so'n Faktors Die Bildung, hattest du angesprochen?
00:42:16: Ich hatte das so zioökonomische also was für finanzielle Ressourcen haben die.
00:42:20: Was ja eben unbedingt in Zusammenhang steht.
00:42:23: Unbedingt zusammenhangt ist wirklich so!
00:42:25: Das korrigiert auch und genauso mit Gesundheitsbewusstsein.
00:42:29: Das weiß man leider so die besser gestellten Menschen in unserer Gesellschaft.
00:42:33: Die haben vielleicht Zeit nicht immer, aber die haben mehr Bildung.
00:42:36: Die haben mehr Zugang zum Gesundheitswesen und zu eigenem gesundheitsfördernden Verhalten.
00:42:42: Die können sich Sportvereine leisten, sie können sich ein gutes Gym leisten... Ganz
00:42:46: genau!
00:42:47: ...guten gesundheitlichen Ernährungssachen leisten.
00:42:51: Sie können es um Osteopathen gehen?
00:42:52: Das kostet auch
00:42:53: was.
00:42:55: Als die AUK aufgehört hat das im großen Stil zu fördern ist ich sage mal so Mein Klientel war früher noch ein bisschen diverser, aber auch noch mehr so ein bisschen durchschnitt der Bevölkerung.
00:43:09: Ganz früher soll es ja so gewesen sein das ist nur die Privatversicherten und die Gutbetuchten waren.
00:43:13: dann wurde es ein bisschen demokratisiert indem halt viele gesetzliche Krankenversicherung, dass echt stark Bezuschuss hatten und da war hier so im Nordenau kann jeder Sachsen die größte und beste.
00:43:24: Und jetzt ist das wieder ein bisschen zurückgefahren und der Geldbeutel ist irgendwie so ein bisschen klammer.
00:43:28: Da hat sich das wieder so leicht verschoben ist mein Eindruck über die Jahre.
00:43:32: Das ist das Thema, ne?
00:43:37: Aber das ist schon so.
00:43:38: also wenn ich so überlege... Ich komme ja wie du aus der Physiotherapie.
00:43:44: Ich habe damals, als ich nach Hamburg gezogen bin erst in Barmbeck gearbeitet.
00:43:48: Dann habe ich mich hochgearbeitet und nach Locke steht dann nach Blankenese weiter hoch gearbeitet sozusagen um dann da als Osteopath zu arbeiten und das Klientel hat sich natürlich radikal verändert.
00:43:57: so ne auf eine gewisse Art und Weise ist es natürlich irgendwo auch angenehm für mich als Dienstleister nichts Falsches sagen.
00:44:05: aber ja was heißt auf anderen Ebenen vielleicht auch unangenehmer Und du mit sehr gut betuchten Klientel arbeitest.
00:44:18: Du weißt vielleicht, was ich meine.
00:44:19: Ich glaube jeder der zuhört weiß, was du meinst?
00:44:22: Ja jeder, der in der Physiothea noch viel gearbeitet hat.
00:44:25: Also ich weiß ja nur damals noch im Bahnbeck da kamen dann die Patienten von der Schicht mit ungewaschenen Füßen und wollten dass sich eben das Bein lömpfe so.
00:44:32: Und ich denke mir so geh doch einfach erst mal duschen!
00:44:34: Das musst du dann aus der Opa-Schonpraxis in der Regel nicht mehr sagen.
00:44:41: Von daher ist es natürlich irgendwo ganz angenehm für uns, dass sich die Situation in unserer Privatpraxis so darstellt.
00:44:47: Auf der anderen Seite fällt aber eine ganz große Menge unserer Gesellschaft hinten runter, die nicht in den Genuss kommt solche Leistungen zu erfahren.
00:44:55: Dies aber umso mehr bräuchten!
00:45:02: Großes schwieriges Thema, da könnte man vielleicht mal wirklich eine ganze Folge darüber irgendwie aufnehmen.
00:45:06: Auf diese Faktoren die damit rein spielen ist in der gesamten Gesellschaft im Gesamtgesundheitssystem spiegelt sich das denke ich auch wieder.
00:45:13: Ja und wie gesagt am Ende fehlende Bildung fehlender gesellschaftlicher Stand beeinflusst eben dieser Rahmenbedingungen für Gesundheit über die wir die ganze Zeit sprechen so negativ
00:45:28: Negativ Ja.
00:45:37: Okay, ich glaube wir haben sehr viele Aspekte da beleuchtet und vielleicht noch so ein bisschen kritisch.
00:45:43: also geil diese Studie auch ist und so perfekt das in unser gesamtes Setting passt und so viele Faktoren die in der Studie gefunden haben, die haben selber auch nochmal betont Die haben zwar viele Faktoren gefunden, aber die Signifikanz dieser Punkte oder die Evidenzlage war so moderat auch eher.
00:46:04: Auch da kann man jetzt nicht sagen ja das ist alles so ultra wichtig.
00:46:07: Das ist ein Studie wie gesagt und schaut nach Signifikant, schaut nach Aussagekraft, nach statistischer Power.
00:46:15: Es ist so ein bisschen moderat bei den meisten Sachen.
00:46:18: Ganz oben drüber steht Selbstwirksamkeit Unter anderem auch deswegen, weil da halt so viel darauf geguckt wird und das halt sage ich mal mit so Scores, mit so Fragebögen eigentlich ganz gut messbar ist.
00:46:33: Ja nicht als Dogma sehen diese ganze Studie.
00:46:37: aber wie ich das eben zu Anfang auch schon sagte wir sollten uns einfach als Osteopathie nicht nur als osteopath sondern insgesamt Der gesamte Berufszweig Osteopathie sollte sich fragen, fördern die Maßnahmen, die wir ergreifen wirklich Gesundheit der Menschen, die zu uns kommen.
00:46:57: So nehmen wir Einfluss auf diese Rahmenbedingungen.
00:47:01: Wir sollten uns nicht zur Aufgabe machen jeden einzelnen dieser Faktoren zu beeinflussen aber Wir müssen das im Hinterkopf haben.
00:47:11: Wir müssen dieses Wissen haben, dass diese Faktoren eine große Rolle spielen können bezogen auf Gesamtgesundheit unseres Patienten.
00:47:19: und dann müssen wir auch das Ziel haben meines Erachtens zumindest, dass wir auf so viele Faktor wie nur irgendwie mögliche Einfluss nehmen.
00:47:29: Ja da stimmt!
00:47:33: Da ein paar Praxiserfahrungen mit reinspielen lassen und paar Taschenspielertricks.
00:47:38: Ich nehme auf jeden Fall mit, dass man schon in die Anamnese so diese Selbstreflektion vielleicht gleich mal reinnehmen könnte.
00:47:44: Was ich halt immer gerne auf den Behandlungsverlauf ein bisschen ausbreite aber gleich an einem Nese zu fragen was können Sie denn selber tun?
00:47:51: Also bei mir kommt es immer mit rein... Ja, bei mir ist das immer mit reinen, dass ich immer frage was macht es besser und was macht er schlechter?
00:48:00: Ist dann auch wieder negativ positiv, aber welche Sachen die Patienten schon rausgefunden haben womit sie hier einen Schmerz beeinflussen können.
00:48:08: Und um das auch nochmal zu betonen, Selbstwirksamkeit erfahrbar machen.
00:48:12: Also erfahren lassen.
00:48:14: Ich kann nur dafür appellieren lasst die Leute sich bewegen.
00:48:19: Meine erste Maßnahme wenn die Patienten auf der Bank liegen oder wenn wir das Testing durch haben ist nie eine passive ist immer eine aktive.
00:48:29: Das ist zum Beispiel?
00:48:29: Die erste Maß z.B.
00:48:30: eine Atemübung, zum Beispiel eine Bewegungsintervention Ja, sehr häufig atembasiert.
00:48:40: Man kann die Menschen mal erfahren lassen das Spannungen im menschlichen Körper nachlassen wenn sie einfach nur mal fünfmal hintereinander aktiv bewusst ausatmen.
00:48:49: Das ist es so einfach.
00:48:51: Es ist eine low hanging fruit will den Fingerbodenabstand testen Die Patienten ein paar Mal ausatmend lassen und ihn dann wieder testen.
00:49:01: Merken einfach, ich muss nur fünfmal außeratmen schon bin ich beweglicher.
00:49:05: Das bleibt natürlich nicht so.
00:49:07: aber das ist eine Selbstwirksamkeits-Erfahrung.
00:49:09: und wie gesagt mit sowas können wir den Menschen einfach nur darstellen dass sie nicht unsere Hände brauchen sondern dass sie einfach nur die richtigen Maßnahmen beigebracht bekommen müssen und ein bisschen was verändern müssen.
00:49:23: dann haben Sie da schon wieder eine ganze Menge selbst in der Hand.
00:49:28: Ist sehr osteopathisch.
00:49:29: aus meiner Sicht
00:49:32: Bin ich gut.
00:49:33: Je mehr wir uns da drüber unterhalten, desto einleuchtender finde ich das.
00:49:38: Okay ja so weit zu der Studie.
00:49:42: Wir verlinken die in der Folgenbeschreibung.
00:49:45: Ich werde auf meiner Seite die Knochenjob Podcast Instagram-Seite werde ich auch nochmal eine kurze Darstellung dazu posten.
00:49:54: und Ja Max Hacke Training und Osteopathie in Kiel Dein Insta-Account!
00:50:04: Der wird mehr oder weniger gepflegt.
00:50:06: Ich warte mal aktiver, das macht mir nicht so viel Spaß.
00:50:11: Macht keinen Spaß, ne?
00:50:12: Das ist eine verdammte Schlangengrube.
00:50:13: Das
00:50:14: ist Instagram.
00:50:17: Fierig wenn man da sich... ich hatte mal die Idee dass ich da Mehrwert lief, aber das Interesse an Mehrwert ist glaube ich gar nicht so groß sondern
00:50:25: Nein, Negativität, Clickbait
00:50:27: und Ragebait.
00:50:27: Das ist ein interessantes Dopasin, das ist größer.
00:50:31: Genau.
00:50:33: Und dann auf der Summer School seid ihr zu dritt aufgetreten du Max und Ole mit eurer Selbstwirksamkeit quasi.
00:50:39: da gibt es noch ein Projekt was im Oktober startet nicht wahr?
00:50:42: Ja wir haben ein gemeinsames Projekt gestartet.
00:50:44: das nennt sich Beyond Hands On.
00:50:49: eine Fortbildungsreihe ist dort geplant beginnend.
00:50:56: Jetzt muss ich erst mal wieder selber gucken, wann das stattfindet.
00:51:08: Ende Oktober, eventuell auch weiter nach hinten rausgeschoben aufgrund aktueller Begebenheiten wird eine Fortbildung stattfinden und zwar Nicht mehr mit mir.
00:51:19: Ich bin aus privaten Gründen ausgestiegen, was nichts mit dem Projekt zu tun hat oder Mit Ohne und Kai mit denen zusammen ich das gestartet habe sondern einfach nur mit meinen eigenen zeitlichen Ressourcen Aber ohne und kai bieten eine fortbildung an.
00:51:34: atembasierte bewegungsinterventionen beyond hands-on.
00:51:38: wenn man das googlet wird man die website finden Und das kann nicht nur wärmes empfehlen.
00:51:43: wer osteopath osteopathin ist Und Interesse hat, Aktivität in seine Therapie zu integrieren sollte sich unbedingt mit dieser Weiterbildung beschäftigen.
00:51:57: Sehr gut!
00:52:00: Ja Max ich danke dir für diesen Austausch, für dieses Gespräch war mir eine Freude
00:52:05: und Spaß gemacht.
00:52:06: Ja und wir hören uns spätestens wieder wenn es um den großen Tee sei für die Summer Skulls Wattarsen siebenundzwanzig geht
00:52:15: Muss ich keine Kette lösen, Klaas?
00:52:16: Ich
00:52:18: habe keine Vorbereitung.
00:52:18: Jetzt kannst du gerne tun aber...
00:52:20: Alles gut!
00:52:21: Du weißt wie ich so im Kettengame stehe.
00:52:23: Ja genau,
00:52:24: stimmt.
00:52:25: Track darfst du aber dafür auch nicht aussuchen dass du bereit bist.
00:52:27: Es
00:52:28: ist ja nicht so schlimm.
00:52:29: Ich hab mir auch keinen ausgedacht.
00:52:30: Okay.
00:52:31: Gut dann liebe Hörerinnen und liebe Hürre bis zum nächsten Episode im Knochenjar-Podcast.
00:52:36: Danke.
00:52:37: Ciao ciao.
00:52:44: Seit über drei Jahren ist die Praxis Software Lendiscos Sponsor unseres Knochenjob Podcast.
00:52:51: Lendiskos bietet Möglichkeiten für die Praxiseorganisationen, die wichtigste Hauptfunktion ist der Kalender mit dem eure Patienten organisieren könnt.
00:52:58: ihr könnt jeden Fall einzeln dokumentieren, abrechnen und sofort per E-Mail Rechnungen verschicken.
00:53:05: außerdem habt ihr die Möglichkeit eine automatische Termine Erinnerung einzustellen so dass eure Patienten kein Termin bei euch mehr vergessen.
00:53:11: Super einfach ist die Abrechnung, egal ob ihr mit EC-Karte Zahl der Bar Rechnungen gegennimmt oder auf Überweisungen die Rechnung erstellt.
00:53:19: Im Kalender ist alles einfach zu organisieren – die Patientendokumentation, Abrechnung.
00:53:24: mit nur wenigen Klicks habt ihr eine papierlose Rechnion per E-Mail verschickt.
00:53:28: Falls ihr euch Sorgen machen solltet über Datenschutz da hat Lemdeskurs vorgesorgt alles datenschutzkonform und einfach zu händeln.
00:53:37: Auch beim Thema Finanzbuchhaltung bietet Lemniskus das ganz große Kino.
00:53:42: Dadurch habt ihr einen guten Überblick über eure Finanzen und seid auch jederzeit in der Lage dem Finanzamt eurer Kontoführungen vorzuweisen.
00:53:51: Lemniscus eignet sich für soloselbstständige mit wenigen Termin in einer Woche, aber auch für große bis mittlerweile sehr große Praxen mit mehreren Mitarbeitern.
00:54:00: Lemneskurs wird durch einiges an Geld und an Zeit einsparen.
00:54:04: durch die einfache Praxisorganisation Lemniscos bietet Hörerinnen und Hörern des Knochenjob-Podcasts die Möglichkeit im ersten Jahr zwanzig Prozent der Gebühren zu sparen.
00:54:14: Bei der Anmeldung den Gutschenkode Knochengob eingeben, dann bekommt ihr zwanzich Prozent beim ersten Jahr bei Lemniscus.
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